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Mit Freude lernen – Geschichtsexkursion nach Köln

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Der Geschichtskurs der EF von Frau A.Becker war für einen Tagesausflug in Köln. Hier besichtigten sie den Kölner Dom und die Zentralmoschee Köln-Ehrenfeld um einen Eindruck der verschiedenen Religionen zu erhalten.

Am Montag den 13.3. sind wir, der Geschichtskurs von Frau Becker nach Köln gefahren, um den Kölner Dom sowie die Zentralmoschee in Ehrenfeld zu besichtigen.
Zuerst waren wir am Kölner Dom. Als erstes haben wir ein Referat zur Architektur des Doms gehört. Beim Kölner Dom handelt es sich um eine der weltweit größten Kathedralen im gotischen Baustil. Begonnen wurde der Bau im 13. Jahrhundert (Gotik), fertiggestellt wurde er allerdings erst im 19. Jahrhundert, also in der Neugotik. Als zweites wurde ein Referat zu den Figuren des Kölner Doms gehalten. Außen an der Fassade des Doms sind viele Figuren zu finden, bei denen es sich zumeist um Heilige handelt, es gibt jedoch auch Figuren von Hennes, dem Maskottchen des 1. FC Köln und dem Boxer Peter Müller.
Im Dom selber gab es dann noch Referate über die Madonnenfigur, die Reliquien, die Orgel, die Glocken und über den Dom während des zweiten Weltkriegs.
Bei der Madonnenfigur handelt es sich um eine kleine Figur von Maria, die mit vielen Schmuckstücken behangen ist und angebetet wird.
Die Reliquien des Kölner Doms werden in der Domschatzkammer aufbewahrt. Die Hauptreliquie ist der Schrein der Heiligen drei Könige, in dem die Beine der Könige aufbewahrt werden. Des Weiteren gibt es eine Blutreliquie von Papst Johannes Paul dem zweiten, einen Petrusstab und weitere.
Die Orgel des Kölner Doms ist besonders, da Teile davon frei in der Luft hängen, damit die Orgel im gesamten Dom zu hören ist. Eine Glocke des Doms ist ebenfalls besonders, da sie sehr groß ist. Um sie einzubauen mussten Säulen des Doms ausgebaut werden. Die Glocke läutet allerdings nur zu besonderen Anlässen, da durch die Bewegung der Dom zittert und möglicherweise instabil ist.
Während des zweiten Weltkriegs wurde der Kölner Dom nicht beschädigt. Die wahrscheinlichere Erklärung dafür lautet, dass die Alliierten den Dom als Orientierungspunkt benutzt haben. Es gibt jedoch eine andere Theorie die besagt, dass die Luftströme über dem Dom anders sind, und das dieser deswegen nicht getroffen werden konnte.
Nachdem wir den Kölner Dom besichtigt haben, sind wir mit der Bahn zur Zentralmoschee nach Ehrenfeld gefahren. Von außen sieht die Moschee aufgrund ihrer Größe und Bauweise sehr beeindruckend aus, obwohl sie noch nicht fertiggestellt ist.
In der Moschee sind wir als erstes in den Gebetsraum gegangen. Dort hat uns der Referent, ein Religionsbeauftragter einiges über den Islam an sich und über die Ausstattung des Gebetsraums erzählt. Anschließend durften wir noch Fragen stellen. Schade war, dass der Referent einigen Fragen, wie z.B. bezüglich der Rechte von Frauen, ausgewichen ist.
Als nächstes wurde uns der Konferenzraum gezeigt, der sehr groß ist. Dort hat uns der Referent auch einen Gebetsaufruf vorgesungen, was sehr faszinierend war. Anschließend sind wir eine Etage höher gegangen, wo sich eine Einkaufspassage in der Moschee befindet. In die Einkaufspassage konnten wir leider nicht reingehen, um sie genauer anzusehen, von außen konnte man allerdings einen Laden sehen, in dem einige Bücher und Zubehör beispielsweise zum Beten verkauft wurden.
Als letztes sind wir noch ein Stockwerk höher gegangen. Von dort aus konnte an weitere Räume sowie ein Minarett sehen, doch leider war dies alles noch nicht fertiggestellt, sodass alles nur wie eine große Baustelle aussah.
Alles in allem war die Exkursion sehr interessant, da wir direkt hintereinander zwei Gotteshäuser gesehen haben und dadurch die Unterschiede sehr deutlich geworden sind. Zudem war es für fast den ganzen Kurs das erste Mal, dass sie eine Moschee betreten haben und durch den Referent haben wir auch viel über den Islam allgemein erfahren.
(Maren , Katharina , Catharina )