aus dem Unterricht

Die Sieger des Erdkunde-Wettbewerbs 17 stehen fest
Wie in jedem Jahr nahmen auch 2017 wieder viele Schülerinnen und Schüler des RSG am großen Erdkunde-Wettbewerbs DierkeWissen teil. Dabei wurden beachtliche Erfolge erzielt. Die Sieger waren Malik (5c) und Alexander (EF), der das RSG beim Landesentscheid vertreten darf. Weitere Informationen gibt es hier.

Großartige Ergebnisse bei den „Wissens-Junioren“
Wie in jedem Jahr nahmen auch 2017 wieder viele Schülerinnen und Schüler des RSG am großen Erdkunde-Wettbewerbs DierkeWissen teil. Organisiert wurde die Teilnahme am Wettbewerb von Frau Nost-Kurth. Dass Erdkunde auch schon jüngere Schülerinnen und Schüler begeistert, wurde in diesem Jahr besonders deutlich. Knapp 35 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen stellten sich den Aufgaben in der Kategorie Wissens-Junioren. Am Ende gewann Malik (5c) vor Bastian (5b). Wir gratulieren ganz herzlich!

Toller Schulsieg für Alexander aus der EF
Nach der ersten Runde des Wettbewerbs qualifizierten sich 8 Schülerinnen und Schüler für die Endrunde. Die Fragen zur Ermittlung des Schulsiegers hatten es auch dieses Jahr in sich. Trotzdem stellten sie die Schüler vor keine größeren Schwierigkeiten:
Alexander (EF) gewann recht deutlich vor Johanna (EF)und Carsten (9d), die punktgleich waren. Alexander nimmt nun am Landesentscheid teil. Sichert er sich Ende März den Landessieg, darf er am 9. Juni 2017 beim großen Finale von DierckeWissen in Braunschweig antreten. Damit hätte er die Chance näher, der beste Geographieschüler Deutschlands zu werden. Dabei wünschen wir viel Erfolg!

NST

Spannende Präsentation zum Klimawandel: Die „Germanwatch Rohstoffexpedition“ am RSG

Am 28. und am 30. November 2016 war der Diplomgeograph Martin Fliegner am RSG zu Gast, um den Schülerinnen und Schülern der Erdkundekurse der EF in einer interaktiven Präsentation das Thema Rohstoffe in Bezug auf den Klimawandel vorzustellen. Dies geschah im Rahmen der „Germanwatch Rohstoffexpedition“ innerhalb des bundesweiten Projektes „Lightcyle Rohstoffwochen“. Wie spannend der Vortrag war, geht aus dem Bericht einer Teilnehmerin hervor.

Für unsere Aufgabenstellung war es besonders wichtig, den Bezug zwischen Rohstoffabbau/- verbrauch und dem Klimawandel herzustellen. Nachdem wir anhand von Satellitenbildern den Rohstoffabbau, hier, Gold in Peru, Kohle in Kolumbien, Koltan in der Demokratischen Republik Kongo und Bauxit als Rohstoff für Aluminium sichtbar gemacht hatten, war die Vertiefung in die Thematik des des globalen Klimawandels über den Vergleich zwischen aktuellen Satellitenbildern und älteren archivierten Aufnahmen leicht.

Durch Bilder, Aufzeichnungen und anderen Daten wurde während der Präsentation Basiswissen über die Erde wiederholt, indem Herr Fliegner den Schülern Fragen stellte. Diese Fragen bezogen sich alle auf den Rohstoffabbau und den Klimawandel, welches momentan das Hauptthema der Erdkundekurse der EF ist. Unter anderem lernten wir, dass die Durchschnittstemperatur von 1850 bis 2014 von 14,3  Grad um ein Grad auf 15,3 angestiegen ist. Die größte Ursache der Erderwärmung ist die Industrialisierung, die um 1850 anfing und durch den Ausstoß von Fabriken und den Verbrennungsmotor sehr viel mehr Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf in die Atmosphäre schleuderte, als es vor der Industrialisierung der Fall war. Anthropogene, also künstliche, Treibhausgase wie z.B. Kohlenstoffdioxid, werden unter anderem von Autos, Fabriken, Flugzeugen und Schiffen ausgestoßen. Hier war wieder der Bezug zu dem Rohstoff Kohle als Energieträger mit den Auswirkungen auf die Erderwärmung sehr interessant.

Es sind nicht nur Maschinen verantwortlich für den Treibhauseffekt, auch der Ausstoß von natürlichen Treibhausgasen, speziell von Methan, das von Tieren produziert wird, ist mit verantwortlich. Die stark gestiegene Anzahl von Vieh und die Rodung der Regenwälder für Weideflächen sind im steigenden Fleischkonsum begründet. Riesige Rinderherden produzieren große Mengen an Methan (pro Tier jeweils 500l am Tag), welches 23 Mal wirksamer als Kohlenstoffdioxid ist. Ein weiteres wichtiges natürliches Treibhausgas ist Wasserdampf, der auch zur Erderwärmung führt. Herr Fliegner meinte sogar, dass er eine stärkere Wirkung habe als Kohlenstoffdioxid und Methan.

An konkreten Fallbeispielen, wie den Schwund des Arktiseises, die Abholzung des Amazonasregenwaldes für die Landwirtschaft, und die Gletscherschmelzung im Himalayagebirge, zeigte Herr Fliegner die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels. Mit nachvollziehbaren und belegbaren Beispielen erklärte er wiederum die Gründe des Klimawandels.

Außerdem diskutierten wir mit Herr Fliegner über das Thema Rohstoffe, weil die Klimaexpedition u.a. auch von der bundesweiten Bildungsinitiative „Lightcycle Rohstoffwochen“ mitfinanziert wird. Deswegen erfuhren wir anhand des Klimawandels auch etwas über Energie- und Rohstoffverbrauch.

An dieser Stelle möchten wir bei uns Lightcycle, die uns diese Präsentation  innerhalb des bundesweiten Projektes „Lightcyle Rohstoffwochen“ ermöglichten, bedanken. Die Präsentation war sehr interaktiv und die Schüler wurden aufgemuntert sich mit ihren Meinungen und Fragen an der Präsentation zu beteiligen. Dadurch war der Vortrag sehr unterhaltsam und gleichzeitig lehrreich. Herr Fliegner betonte auch, dass der Rohstoffabbau und Klimawandel keine abstrakte Zukunftsvision sei, sondern jetzt in unserer Realität passiere und wir als Menschheit eingreifen müssen, um den Rohstoffabbau und Klimawandel und die damit verbundenen Folgen abzubremsen.

Wir bedanken uns herzlich beim Fördervereins des RSG, der dafür gesorgt hat, dass alle Veranstaltungen für uns Schülerinnen und Schüler kostenfrei blieb!

Maya EF

Expertengespräch zur Entwicklungszusammenarbeit

Eine tolle Bereicherung ihres Unterrichts erlebten die Erdkundegrundkurse der Jahrgangsstufe 11 am 29.04.2016 Im Rahmen der Unterrichtsreihe “Entwicklungsproblematik in der Welt” war Ulrich Nitschke von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zu Gast am RSG und präsentierte neue Erkenntnisse zur internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Den Bericht einer Schülerin finden Sie hier.

Im Rahmen unserer Unterrichtsreihe “Entwicklungsproblematik in der Welt” hörten wir, der bilinguale sowie der deutsche Erdkunde Grundkurs von Frau Becker und Frau Nost-Kurth, am 29.4 einen Vortrag zum Thema Entwicklungszusammenarbeit von Herrn Ulrich Nitschke, der für die “Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)”arbeitet.

Während seines Vortrags ist er besonders auf die Agenda 2030 eingegangen, welche 2015 auf dem UN Gipfel verabschiedet wurde. Er stellte uns die 17 Ziele der Agenda (u.a. Welthunger und absolute Armut zu beenden) vor und erklärte, dass der neue Plan für eine nachhaltige Entwicklung ein Zusammenarbeiten aller Menschen und Nationen ist, da jeder Verantwortung für die Welt und ihre Nachhaltigkeit trägt.

Am Ende bekam jedes Team bestehend aus zwei Schülern ein Projektbeispiel, welches wir vorstellen sollten. Diese Beispiele zeigen wie die GIZ in Zusammenarbeit mit den religiösen Institutionen eines Landes, dessen Entwicklung verbessern kann. Auch hier liegt das Augenmerk auf dem Wort “Zusammenarbeit“. Uns allen wurde noch einmal deutlich, dass es nicht nur um “Hilfe für die armen Länder” geht sondern um die Zusammenarbeit der Nationen, um voneinander zu lernen und gemeinsam eine Lösung zu finden.

Alles in allem war es für beide Kurse sehr aufschlussreich und hat uns geholfen die neuesten Entwicklungsansätze besser zu verstehen und zu beurteilen.

Ellen Hofmann