Unterstufe (Jg. 5+6)

Liebe Eltern,

der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium stellt für Eltern und Kinder häufig eine Herausforderung dar und ist eigentlich immer mit kleineren oder größeren Fragen verbunden.

In diesem Wissen haben wir folgenden Fragenkatalog entworfen, um Ihnen einige Antworten zu geben und Ihnen und Ihrem Kind den Schritt zu unserem Gymnasium zu erleichtern. Darüber hinaus können Sie uns natürlich auch gerne jederzeit kontaktieren.

Ihre Erprobungsstufenleitung
Frau Nilius und Herr Kohlhaas

Hier haben wir für Sie einen Überblick über die zentralen Fragen und Antworten zum RSG und zur Anmeldung am RSG zusammengetragen, zum Öffnen und Schließen der Unterpunkte klicken Sie bitte auf Fragen.

Was ist die Erprobungsstufe an einem Gymnasium?

Was ist die „Erprobungsstufe“?

Die Klassen 5 und 6 der Erprobungsstufe bilden eine sogenannte organisatorische und pädagogische Einheit, welche die Möglichkeit der Erprobung, Förderung und intensiven Beobachtung der Schülerinnen und Schüler und ihrer individuellen Entwicklung bietet. Sie hat zum Ziel, gemeinsam mit den Eltern herauszufinden, ob die Schülerin oder der Schüler für die Schulform des Gymnasiums geeignet ist und den Anforderungen gerecht werden kann.
Anknüpfend an die Lernerfahrungen in der Grundschule werden die Kinder in diesen 2 Jahren an die Unterrichtsmethoden und Anforderungen des Gymnasiums herangeführt, um dieses später mit dem Abitur erfolgreich zu absolvieren.
Um den Schülerinnen und Schülern Raum für ihre Entwicklung zu geben, findet daher am Ende der Klasse 5 keine Versetzung statt, sondern alle Schülerinnen und Schüler gehen unabhängig von ihren Leistungen in die Klasse 6 über.
In vier Erprobungsstufenkonferenzen pro Schuljahr beraten sich alle in der Klasse unterrichtenden Lehrer_innen über die Entwicklung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers, Möglichkeiten zur Überwindung etwaiger Schwierigkeiten sowie über individuelle Fördermöglichkeiten.
Unter anderem nehmen Schüler_innen mit Problemen in einem oder mehreren der Hauptfächer im Rahmen unseres Konzepts der individuellen Förderung an themengebundenen Workshops teil. Die Workshops finden immer in den Daltonstunden statt. (Was ist Dalton? Die Informationen finden sich [hier].
Außerdem verfügt das RSG über ein Team von zu Lerncoaches ausgebildeten Kolleg_innen. Ein Lerncoach bespricht mit dem Kind die individuellen Lernschwierigkeiten und erarbeitet mit ihnen gemeinsam Lösungsstrategien. Nähere Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage.
Zu einer der Erprobungsstufenkonferenzen in Klasse 5 werden auch die Kolleg_innen der Grundschulen eingeladen. Bei diesem Austausch erfahren diese, wie ihre ehemaligen Schüler_innen am Gymnasium zurechtkommen. Wir erhalten im Gegenzug wichtige individuelle Informationen zu den Schüler_innen sowie den Voraussetzungen, welche sie von den Grundschulen mitbringen. Durch diese Kooperation können wir etwaige Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung verstehen und ihnen entgegenwirken.
Die Erprobungsstufenkonferenz zum Ende der Klasse 6 bestätigt mit der Versetzung Ihres Kindes in die Klasse 7 auch die Eignung für das Gymnasium, was den erfolgreichen Abschluss der Erprobungsstufe bedeutet.
Bei auftretenden Problemen werden Sie als Eltern frühzeitig informiert, um gemeinsam nach individuellen Lösungen zu suchen. Wenn sich in der Beratung herausstellt, dass Ihr Kind an einer anderen Schulform besser gefördert werden könnte, würden wir die Empfehlung zum Schulformwechsel aussprechen.
Die Möglichkeit einer Nachprüfung ist am Ende der Erprobungsstufe nicht vorgesehen. Eine Wiederholung der Jahrgangsstufe 5 oder 6 ist in der Erprobungsstufe nur in Ausnahmefällen auf Antrag möglich und bedarf der Zustimmung der Erprobungsstufenkonferenz bzw. Versetzungskonferenz.

Wird mein Kind am RSG nach G8 oder G9 Abitur machen?

Alle am RSG sind einheitlich der Auffassung, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern größere individuelle Entfaltungsmöglichkeiten mit G9 bieten können. Insofern wird das RSG zum Schuljahr 2019/20 zu G9 wechseln und damit auch Ihr Kind, das dann in der Klasse 5 oder 6 sein wird.
Die gesetzlichen Regelungen für die inhaltliche Ausgestaltung des G9-Abiturs werden im Verlauf des Schuljahrs erfolgen, bis dato gibt es darüber aber noch keine genauen Auskünfte.

Wie können Sie das RSG kennenlernen?

Welche Informationsveranstaltungen in Sankt Augustin und Bonn gibt es?

Wir stellen uns auf einer Informationsveranstaltung im Rathaus der Stadt Sankt Augustin und im Raum Bonn-Beuel vor und stehen dort für Ihre Fragen zur Verfügung. Diese Veranstaltungen finden in der Regel einige Wochen vor den Herbstferien statt. Die genauen Termine werden Ihnen dann von Ihrer Grundschule mitgeteilt.

Was ist der Informationsabend am RSG?

Im November findet im Zusammenhang mit dem Tag der offenen Tür ein Informationsabend für die interessierten Eltern statt, an dem wir Sie umfassend über das RSG in all seinen Facetten informieren werden.
Auch der Ablauf der Beratungsgespräche, die Anmeldemodalitäten sowie die Abläufe des ersten Jahres Ihres Kindes am RSG werden hier ausführlich erläutert. Es bieten sich hierbei auch Gelegenheiten für persönliche Gespräche mit den Beteiligten des RSGs.

Was ist der Tag der offenen Tür?

Dieser Tag wird – im Gegensatz zum Informationsabend– besonders für die Kinder gestaltet und hat eher den Charakter eines Schulfestes. Neben Unterrichtsvorführungen werden besonders Projekte zum Mitmachen angeboten.
Am „Tag der offenen Tür“ öffnen wir für Grundschulkinder und Eltern alle Türen unseres Gymnasiums. In der Zeit von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr an einem Samstag im November haben alle Zeit, am Anschauungs- und Schnupperunterricht der Jahrgangsstufen fünf und sechs sowie vielen weiteren Projekten und Workshops teilzunehmen und sich zu informieren. Schulleitung, Erprobungsstufenleitung, das Übermittagspersonal, Lehrerinnen und Lehrer stehen Ihnen dabei für Einzelgespräche zur Beratung und zur Beantwortung individueller Fragen zur Verfügung.

Was sind Beratungsgespräche?

Unmittelbar nach dem Tag der offenen Tür beginnen die unverbindlichen Beratungsgespräche. Dabei erhalten Sie als Eltern mit Ihrem Kind Gelegenheit, sich in einem persönlichen Gespräch mit einem Mitglied des Aufnahmeteams über die verschiedenen Möglichkeiten am RSG zu informieren und beraten zu lassen.
Das Beratungsgespräch findet immer mit Ihnen und Ihrem Kind statt und dauert ca. 20 Minuten. Bitte bringen Sie hierfür nur eine Kopie des Endjahreszeugnis der Klasse 3 mit. Termine können ab dem „Tag der offenen Tür“ persönlich oder telefonisch über das Sekretariat bei Frau Leuwer vereinbart werden (montags bis donnerstags: 8:00 bis 15:00 Uhr). Zu Beginn des 2. Halbjahres finden dann die Aufnahmegespräche statt.

Anmeldung – Wie melde ich mein Kind am RSG an?

Wann kann ich mein Kind am RSG anmelden?

Mit dem Zeugnis des 1. Halbjahres der 4. Klasse erhalten Sie von der Grundschule eine Empfehlung und ein Anmeldeformular für die Anmeldung an einer weiterführenden Schule. Zu diesem Zeitpunkt konnten Sie unsere Schule schon in unterschiedlicher Weise kennen lernen.
Nach der Zeugnisausgabe können Sie Ihr Kind in einem von der Bezirksregierung festgelegten Anmeldezeitraum für Gymnasien (vorwiegend Februar/März) bei uns anmelden. Den genauen Anmeldezeitraum finden Sie dann auf unserer Homepage.
In diesem Anmeldezeitraum können Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 15.00 Uhr die Anmeldeunterlagen bei uns abgeben. Sollten Sie keine Möglichkeit haben in dieser Zeit die Anmeldeunterlagen abzugeben, dann können Sie mit uns natürlich auch einen individuellen Termin vereinbaren.
Sie müssen nicht am ersten Tag kommen, da wir erst nach Ablauf des Anmeldezeitraums über die Aufnahme entscheiden, die Reihenfolge der Anmeldungen spielt dabei keine Rolle.

Wie läuft das Anmeldegespräch ab?

Die Anmeldung am RSG ist immer mit einem persönlichen Gespräch mit einem Mitglied des Aufnahmeteams, Ihnen und Ihrem Kind verbunden. Da das Gespräch für Ihr Kind eine aufregende Situation ist, führen wir in der Regel mit Ihrem Kind entweder das Beratungsgespräch oder das Anmeldegespräch. Hatten Sie also bereits ein Beratungsgespräch mit uns, dann reichen Sie bitte im Anmeldezeitraum (ca. Februar/März) nur die unten genannten Unterlagen zur Anmeldung im Sekretariat ein.
Das Anmeldegespräch dauert ca. 15 Minuten und hat keinen Prüfungscharakter, sondern ist vielmehr ein gegenseitiges Kennenlerngespräch und bietet Ihrem Kind und Ihnen natürlich auch die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Termine für Anmeldegespräche können im Anmeldezeitraum persönlich oder telefonisch über das Sekretariat bei Frau Leuwer vereinbart werden (montags bis donnerstags: 8.00 bis 15.00 Uhr oder nach individueller Absprache).

Was benötige ich für die Anmeldung?

Bitte reichen Sie folgende Anmeldeunterlagen im Vorfeld des Anmeldegesprächs unbedingt im Sekretariat ein:
– den Anmeldeschein
– eine Kopie des Halbjahreszeugnis der Klasse 4
– die von der Grundschule ausgefüllte Empfehlung für die zukünftige Schulform
– Stammbuch und zwei Lichtbilder Ihres Kindes
– ggf.: Nachweis über das Sorgerecht

Den auszufüllenden Anmeldeschein erhalten Sie im Sekretariat.

Welche Anmeldekriterien für die neue Jahrgangsstufe 5 gibt es am RSG?

Das RSG ist ein beliebtes Gymnasium. Neben überwiegend Augustiner Kindern melden sich aber auch immer Bonner Kinder bei uns an.
In den vergangenen Jahren konnten wir die Anmeldewünsche am RSG meist erfüllen. Sollte die Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität unserer Schule aber einmal übersteigen, zieht die Schulleitung, in Beratung mit dem Aufnahmeteam, bei der Entscheidung eines oder mehrere der folgenden rechtlich vorgeschriebenen Kriterien heran: (§1 Absatz 2 APO-SI)
– Geschwisterkinder
– ausgewogenes Verhältnis von Mädchen und Jungen
– ausgewogenes Verhältnis von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Muttersprache
– Schulwege
– Besuch einer Schule in der Nähe der zuletzt besuchten Grundschulen
– Losverfahren

Wie geht es nach der Anmeldung weiter?

Eine schriftliche Aufnahmemitteilung kann erst erfolgen, wenn der offizielle Anmeldezeitraum vorbei ist. Unmittelbar danach bemühen wir uns, Sie möglichst zeitnah über die Aufnahmeentscheidung Ihres Kindes am RSG schriftlich zu informieren.

Das RSG ist ein Halbtagsgymnasium – Welche Betreuungsmöglichkeiten gibt es für mein Kind?

Was bedeutet Halbtagsgymnasium für mein Kind in der Klasse 5 und 6?

Das RSG ist ein Gymnasium im qualifiziertem Halbtag mit pädagogischer Übermittagsbetreuung. Das heißt, dass Ihr Kind in der 5. und 6. Klasse an allen Tagen in der Woche bis 13:10 Uhr Unterricht hat.
Für den Fall, dass Sie für Ihr Kind eine Betreuung nach 13:10 Uhr benötigen, bietet das RSG im Rahmen der sogenannten pädagogischen Übermittagsbetreuung (ÜMI) ein sehr flexibles Modell an, welches individuelle Lösungen für die Betreuung Ihres Kindes ermöglicht.

Wie funktioniert die pädagogische Übermittagsbetreuung am RSG?

Das RSG bietet im Rahmen der pädagogischen Übermittagsbetreuung (ÜMI) ein sehr flexibles Betreuungsmodell an. Benötigen Eltern nach der 6. Stunde eine Betreuung für ihre Kinder, haben Sie dafür am RSG in der Zeit von 13:15 bis 15:30 Uhr zwei Möglichkeiten.
Nach der Einnahme des Mittagessens in der Zeit von 13:15 bis 14.00 Uhr haben die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 7 die Möglichkeit von 14:00 bis 15:30 Uhr am Silentium (Hausaufgabenbetreuung) teilzunehmen, um dort unter Anleitung von geeigneten Fachkräften und unterstützt durch ausgesuchte Oberstufenschüler/innen ihre Hausaufgaben zu bearbeiten. Dieses Angebot ist anmelde- und kostenpflichtig. Die zeitliche Nutzung ist dabei sehr flexibel. Betreuungsjahresverträge werden mit der Anmeldung im Sekretariat ausgegeben. Hier können Sie dann entscheiden, ob Sie Ihr Kind an zwei, drei, oder vier Tagen in der Woche betreuen lassen möchten.
Die Schüler können aber auch montags bis donnerstags von 12:15 bis 15:30 Uhr (freitags bis 14:30 Uhr) im Rahmen des „betreuten Spieletreffs“ nach dem Unterricht in der freundlichen Atmosphäre der T-Stube vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wahrnehmen.
Hier kann man spielen, lesen oder auch einfach nur entspannen. Bei gutem Wetter können draußen Fußball, Basketball, Tischtennis oder andere Sportarten und Spiele gespielt werden und an regnerischen Tagen stehen auch die Tischtennisplatte und Dartspiele im Container zur Verfügung. Ein Billardtisch, Air Hockey und ein Kicker können unter Aufsicht ebenfalls genutzt werden. Der Spieletreff ist kostenlos und unverbindlich.

Genauere Informationen zu den beiden Modellen erhalten Sie im Informationsschreiben zur Übermittagsbetreuung [hier] im Download.

Kann mein Kind in einer Mensa essen?

Ja! Das RSG hat eine kleine, aber feine Mensa und die LEHMANNs Gastronomie ist unser Caterer. Als preisgekrönter Spezialist für die Kinder- und Schulverpflegung sind wir froh, ein so ausgezeichnetes Unternehmen an unserer Seite zu haben.
Drei hochwertige Menüs und individuelle Gerichte für Vegetarier, Allergiker und schweinefleischfreie Ernährung stehen immer zur Verfügung. Die Mensa orientiert sich dabei an den Vorgaben der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und setzt das Thema „gesunde Ernährung“ im Rahmen der Schulverpflegung um.
Das Mittagessen wird über den Caterer gesondert online bestellt und abgerechnet. Die Bestellungen erfolgen anhand digital zur Verfügung gestellter Speisepläne. Die Bestellung muss spätestens bis 13:00 Uhr am Vortag (werktags) erfolgen. Die Stornierung von vorbestellten Essen, zum Beispiel aus Krankheitsgründen, ist bis 9:00 Uhr am Tag der Essensausgabe möglich.
Weiterführende Informationen zur Bestellung und Abrechnung erhalten Sie unter http://www.lehmanns-coolinary.de oder per Mail unter info@lehmanns-gastronomie.de.

Ihr Kind am RSG – Wie unterstützt das RSG beim Übergang?

Wir bemühen uns, Ihren Kindern den Übergang und das Einleben in die Klasse 5 an unserer Schule zu erleichtern. Dazu gehören sowohl eine enge Zusammenarbeit und ein regelmäßiger Austausch mit den Grundschulen als auch die Bereitschaft, sich auf die Situation der neuen Schüler_innen einzulassen.
Wie wir den Übergang Ihres Kindes an unserer Schule gestalten und eine positive Entwicklung in der Erprobungsstufe unterstützen, können Sie dem folgenden Fragenkatalog entnehmen.

Wie werden die neuen Klassen gebildet?

Die Organisation der Klassenbildung der neuen 5er ist ein komplexer Prozess. Mit Klassen, die sich nicht mehr ausschließlich an den Grundschulklassen orientieren, haben wir in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht.
Neben einer einheitlichen Klassenstärke sowie einem ausgewogenen Verhältnis der Geschlechter bemühen wir uns, bei der Zusammensetzung der 5. Klassen auch individuelle Wünsche der Kinder zu berücksichtigen, damit bestehende Freundschaften eine Grundlage der neuen Klassengemeinschaft bieten können.
Im Anmeldegespräch wird Ihr Kind daher gefragt, mit wem es, im Falle der Aufnahme an unserer Schule, gerne dieselbe Klasse besuchen möchte. In der Regel klappt es, einen oder mehrere der Wünsche zu berücksichtigen.

Wie erfahren wir, in welche Klasse unser Kind kommt?

Einige Wochen nach der Zusage zur Aufnahme an unserem Gymnasium erhalten Sie eine schriftliche Nachricht darüber, welche Klasse Ihr Kind besuchen wird.

Welche Grundsätze werden bei der Lehrkraftverteilung berücksichtigt?

Der Unterricht in der Erprobungsstufe wird auf möglichst wenige Lehrer_innen verteilt, um Ihrem Kind eine leichtere Orientierung im Schulalltag zu ermöglichen.
Die pädagogischen Erfordernisse finden zudem bei der Auswahl der Klassenlehrer_innen besondere Berücksichtigung. Eine Klassenlehrerin und ein Klassenlehrer teilen sich die Arbeit, begleiten die Kinder in ihrer Entwicklung, stehen mit Rat und Tat zur Seite und unterrichten möglichst jeweils mehrere Fächer in der Klasse.

Was ist der Kennenlernnachmittag bzw. Begrüßungsnachmittag?

Schon zum Ende des Schuljahres werden die Schüler_innen der 4. Grundschulklassen, die im neuen Schuljahr ans RSG wechseln werden, zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern an einem Freitagnachmittag vor den Sommerferien zu uns eingeladen.
Im Rahmen dieses „Kennenlernnachmittags“ können die neuen Fünftklässler ihr neues Klassenleitungsteam, die Paten und insbesondere die neuen Mitschüler_innen kennenlernen.
Die langjährige Erfahrung zeigt, dass in entspannter Atmosphäre und durch gemeinsames Spielen mögliche Berührungsängste frühzeitig abgebaut werden können und der Schulstart nach den Ferien leichter fällt. Außerdem erhalten die Kinder und Eltern erste organisatorische Informationen zu Abläufen an unserer Schule.
Da der Kennenlernnachmittag immer am selben Tag wie unsere musikalische Veranstaltung „Big Band im Biergarten“ stattfindet, bietet sich auch den Eltern die Gelegenheit im Anschluss an den Kennenlernnachmittag erste Kontakte zu knüpfen, miteinander ins Gespräch zu kommen und unsere Schule näher kennenzulernen.

Was ist die Einschulungsfeier?

Im Rahmen einer festlichen Einschulungsfeier nach den Sommerferien werden unsere neuen Schüler_innen am ersten Schultag offiziell begrüßt und in die Schulgemeinschaft aufgenommen.
Am Ende dieser Veranstaltung gehen die neuen Klassen mit ihrer Klassenlehrerin und ihrem Klassenlehrer für ca. eine Stunde in ihre Klassenräume. Den Eltern und Gästen bietet sich in der Zwischenzeit die Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen untereinander ins Gespräch zu kommen.

Was sind die Willkommenstage?

Die ersten beiden Schultage (Donnerstag und Freitag) nach der Einschulungsfeier werden als Willkommenstage gestaltet und von den Klassenteams geplant und besprochen. Die Klassenlehrer_innen haben dadurch die Möglichkeit viel Zeit mit ihrer Klasse zu verbringen und die Kinder in ihren Anfängen zu begleiten.
Die Kinder sollen zunächst einmal ankommen können. Es wird genügend Zeit da sein, die Mitschüler_innen näher kennenzulernen, die neue Schule und deren Abläufe zu entdecken und behutsam in die neue Unterrichtsorganisation einzuführen. In diesem Rahmen werden die Kinder auch an die Abläufe und das Lernen nach dem Daltonkonzept herangeführt. Begleitet werden Sie dabei auch von ihren Klassenpaten_innen. Der Fachunterricht findet an diesen beiden Tagen noch nicht statt.

Was ist die Kennenlernfahrt? Gibt es Klassenfahrten?

Ja, in Klasse 5 vor den Herbstferien. Zum intensiveren Kennenlernen und zur Stärkung der Klassengemeinschaft/Teambildung findet an drei Tagen in der Woche vor den Herbstferien eine Klassenfahrt statt. Das pädagogische Programm wird durch unseren langjährigen Partner „Catweasel Köln“ angeleitet. Genauere Informationen dazu erhalten Sie am ersten Pflegschaftsabend.

Was sind die Patinnen und Paten einer Klasse?

Von Beginn an engagieren sich ausgewählte Schüler_innen der Oberstufe als Patinnen und Paten in den Klassen. Meist handelt es sich um 2 bis 4 engagierte Schüler_innen, die den Neuankömmlingen auf verschiedenste Weise zur Seite stehen. Sie sind für die neuen Fünftklässler_innen gerade in der Anfangszeit Ansprechpartner_in für Fragen oder Informationen und können die Klasse auch bei Feierlichkeiten oder Ausflügen begleiten. Sie stellen sich schon am Kennenlernnachmittag vor, organisieren für die Klasse eine Schulrallye an einem der Willkommenstage und begleiten bei Ausflügen oder anderen Aktionen (z.B. Weihnachtsbasteln).
Das Patensystem trägt sehr positiv zum sozialen Klima unserer Schule bei, indem es den jüngeren Schüler_innen das Einleben in die neue Schule erleichtert und gleichzeitig den älteren Schüler_innen die Gelegenheit gibt sich für die Schulgemeinschaft zu engagieren.
Die Patinnen und Paten werden von der Erprobungsstufenkoordination in ihre Aufgabe eingeführt und begleitet.

Wie viel Zeit verbringt mein Kind in der Schule?

Ihr Kind hat in der Klasse 5 und 6 30 Unterrichtstunden pro Woche. Der Unterricht endet um 13:10 Uhr. Natürlich gibt es darüber hinaus die Möglichkeit einer weiteren Betreuung Ihres Kindes in der Übermittagsbetreuung.

Welche Fächer gibt es in der Erprobungsstufe?

(Stand noch nach G8 – genauere Angaben unter G9 folgen)
Klasse 5: Deutsch, Englisch, Mathematik, Erdkunde, Politik, Biologie, Kunst, Musik, Religion/Praktische Philosophie, Sport und Informatik.

Klasse 6: Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie, Kunst, Musik, Religion/Praktische Philosophie, Sport, Geschichte, Politik und Physik (beide nur halbjährig).

Mit der Umstellung auf das Dalton-Konzept wurde auch das Konzept der individuellen Förderung überarbeitet. Ab dem 2. Halbjahr der Klasse 5 nehmen die Schüler_innen mit Problemen in einem oder mehreren der Hauptfächer zeitweise an themengebundenen Workshops teil. Die Workshops finden immer in den Daltonstunden statt.

Gibt es für die fünften Klassen AGs?

Die Kinder können aus einem umfangreichen und vielfältigen Programm an Arbeitsgemeinschaften (AGs) auswählen. Informationen zu unserem AG-Angebot hängen aus und erhalten Ihre Kinder zu Beginn eines jeden Schuljahres von den jeweiligen AG-Leiter_innen bzw. können unserer Homepage entnommen werden.

Wie wird die zweite Fremdsprache gewählt?

Ab der Klasse 7 kann die zweite Fremdsprache in Latein, Französisch oder Spanisch gewählt werden. Die Kinder wählen die zweite Fremdsprache erst im zweiten Halbjahr der sechsten Klasse. Sie werden in ihren Klassen im Vorfeld durch Informationsveranstaltungen der jeweiligen Fachlehrer_innen der Sprachen informiert. Dort können sie Einblicke in den Fremdsprachenunterricht bekommen und Fragen stellen.
Die Eltern werden über die Sprachen im Rahmen eines Elternabends informiert. Sie erhalten dort Informationen zu den jeweiligen Fremdsprachen und erfahren den genauen Wahlablauf.
Jede Sprache findet mit mindestens einem Kurs statt.

Mit der neuen Klassenzusammensetzung zu Beginn der Jahrgangstufe 7 setzt dann die gewählte zweite Fremdsprache ein.

Warum werden ab Jahrgangstufe 7 die Klassen neu zusammengesetzt?

Wie viele andere Gymnasien in NRW werden zu Beginn der Jahrgangstufe 7 die Klassen neu zusammengesetzt. Die Neuzusammensetzung geschieht aus pädagogischen und organisatorischen Gründen. Bei der Neuzusammensetzung spielen die Wahlen der zweiten Fremdsprache, aber natürlich auch die Wünsche der Schülerinnen und Schüler und sowie die sorgfältige pädagogische Abwägung durch die Klassenlehrerteams eine wichtige Rolle. Angestrebt werden Sprachenklassen zu Beginn der 7. Klasse (abhängig vom Wahlverhalten der Schüler_innen). Führt das Wahlverhalten zu einem Ungleichgewicht, werden auch „gemischte“ Klassen formiert.
Für die Schüler_innen ergibt sich durch die Neuzusammensetzung die Möglichkeit weitere bzw. neue Kontakte zu knüpfen, sich in ihrer Sozial- und Selbstkompetenz noch einmal von neuen Impulsen angeregt dynamisch zu entwickeln.
Alte Freundschaften aus der Erprobungsstufe bleiben meist bestehen und neue Freundschaften können hinzutreten. Auch Freundschaften von Kindern, die nun nicht mehr dieselbe Klasse besuchen, können in der Regel außerschulisch und durch die gemeinsamen Pausen, die klassenübergreifenden Fächer* und die Daltonstunden schulisch erhalten bleiben. Manchmal werden bei der neuen Klassenzusammensetzung auf diese Weise problematische Schülerkonstellationen aus der Erprobungsstufe gelöst.
Zu diesen primär pädagogischen Gründen treten weitere organisatorische, so kann der Stundenplan bei reinen Sprachenklassen flexibler gestaltet werden und es können auch die Lehrer_innen mit Französisch, Spanisch und Latein Teil eines Klassenleitungteams in der Mittelstufe werden.

Wie arbeiten das RSG und die Eltern zusammen?

Während der gesamten Schulzeit und besonders intensiv in der Erprobungsstufe arbeiten wir am Rhein-Sieg-Gymnasium mit den Eltern kontinuierlich und vertrauensvoll zusammen.
Am Ende der sechsten Klasse gelangen das Kind, die Eltern und seine Fachlehrkräfte dann in den allermeisten Fällen zu der Entscheidung, dass das Kind mit Erfolg und mit Freude in den kommenden Jahren an unserem Gymnasium mitarbeiten kann.
Jeder Entscheidung über die Schulform gehen intensive Beratungsgespräche zwischen den Eltern und den Lehrkräften voraus. Dazu bieten wir neben den Elternsprechnachmittagen zusätzlich wöchentliche Sprechstundentermine an. Eltern können aber ebenso unkompliziert kurze Nachrichten über den Daltonplaner an die Lehrkräfte ihres Kindes übermitteln.

Unsere Elternschaft engagiert sich nachhaltig in Klassenpflegschaften, der Schulpflegschaft, in den Fachkonferenzen, bei der Organisation von Veranstaltungen zu pädagogischen Themen sowie bei Schulfesten und bereichert damit äußerst aktiv das Schulleben an unserem Gymnasium.

Wie kann ich mein Kind unterstützen?

Im Gegensatz zur Grundschule wechseln die Unterrichtsfächer täglich und Aufgaben müssen häufig nicht für den nächsten Tag, sondern über einen längeren Zeitraum erledigt werden. Ihr Kind muss also lernen, sich selbstständig zu organisieren und über einen längeren Zeitraum zu planen.
Zur Einschulung bekommt jedes Kind den RSG-Daltonplaner und lernt Aufgaben und wichtige Termine (Klassenarbeiten etc.) zu notieren und zu organisieren.
Eventuell braucht Ihr Kind anfangs Ihre Unterstützung beim Packen der Schultasche, bei der Organisation und der Kontrolle des Daltonplaners, ob es die Aufgaben erledigt bzw. Termine eingehalten hat.
Ermuntern Sie Ihr Kind, bei Unsicherheiten oder Verständnisschwierigkeiten die Lehrerin oder den Lehrer am nächsten Tag bzw. in der nächsten Stunde anzusprechen.
Natürlich können auch Sie für Ihre Fragen und Nachrichten den Schulplaner nutzen, doch versuchen Sie Ihr Kind zur Selbstständigkeit im Umgang mit Unsicherheiten und Schwierigkeiten zu ermutigen.
Falls Sie Gesprächsbedarf haben, können Sie im Rahmen der Elternsprechtage mit den Lehrerinnen und Lehrern sprechen oder sich über das Sekretariat einen Termin in der wöchentlichen Sprechstunde des entsprechenden Lehrers geben lassen.
Bei Fragen, welche die Wahl der Schulform, die Gesamtentwicklung Ihres Kindes oder einen möglichen Schul(form)wechsel betreffen, können Sie sich auch nach einem Gespräch mit der jeweiligen Klassenleitung gerne an die Erprobungsstufenkoordinatoren wenden.

Wie wird mein Kind in der Klasse 5 und 6 gefördert/gefordert?

Während der Erprobungsstufe finden in Klasse 5 und Klasse 6 jeweils vier Erprobungsstufenkonferenzen statt, in denen alle Fachlehrerinnen und Fachlehrer der Klasse ausführlich und intensiv über die Schülerinnen und Schüler beraten und den individuellen Lernstand und Lernbedarf erörtern bzw. individuelle und sinnvolle Fördermaßnahmen ergreifen, falls dies nötig ist.

Mit der Umstellung auf das Dalton-Konzept wurde auch das Konzept der individuellen Förderung überarbeitet. Ab dem 2. Halbjahr der Klasse 5 haben die Schüler_innen mit Problemen in einem oder mehreren der Hauptfächer für die Dauer eines Quartals an einem themengebundenen Workshop teilzunehmen, z.B. zu Rechtschreibphänomenen oder der Bruchrechnung. Im nächsten Quartal kann Ihr Kind dann einen anderen Workshop mit einer anderen Thematik wählen. Die Workshops finden immer in den Daltonstunden statt.
Außerdem verfügt das RSG über ein Team von zu Lerncoaches ausgebildeten Kolleg_innen. Ein Lerncoach bespricht mit dem Kind die individuellen Lernschwierigkeiten und erarbeitet mit ihnen gemeinsam Lösungsstrategien. Nähere Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage.
Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler am RSG natürlich auch die Möglichkeit haben, ihre individuellen Begabungen und Fähigkeiten zu entdecken bzw. zu entfalten. Daher bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern schon in der Erprobungsstufe vielfältige persönlichkeitsentwickelnde Angebote an, die von uns ständig überprüft und weiter ausgearbeitet werden. So haben die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel bereits ab der 5. Klasse die Möglichkeit, am Erdkunde Diercke-Wettbewerb, dem englischen Sprachwettbewerb (The Big Challenge) oder an Mathematikwettbewerben (Känguru) teilzunehmen.
Das AG-Angebot bietet darüber hinaus weitere Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler, im Rahmen unserer Schule in ihren Interessen gefördert zu werden und ihren Hobbys nachzugehen.

Welche Versetzungsbestimmungen gelten am Ende der Klasse 6?

Die genauen Versetzungsbestimmungen am Ende der Erprobungsstufe erfahren Sie im Rahmen des allgemeinen Teils des ersten Pflegschaftsabends der Klasse 6 in der Aula.

Sie können diese aber auch jederzeit über die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (www.schulministerium.nrw.de) unter „§ 27 Besondere Versetzungsbestimmung für das Gymnasium“ einsehen.

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