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Ausflug in den Braunkohlentagebau Garzweiler

Immer wieder ein großes Erlebnis für alle Fünftklässler: eine Erdkunde-Exkursion ins Braunkohlerevier nach Garzweiler. Hier berichten zwei Schüler von ihren eindrucksvollen Erlebnissen und davon, was man außer großen Baggern und Förderbändern noch so auf einem Klassenausflug erleben kann.

Lars aus der 5c
„Im Erdkundeunterricht behandeln wir das Thema Braunkohle. Am Donnerstag, den 18.04.2013 haben wir, die Klasse 5c, zu diesem Thema gemeinsam einen Ausflug in den Braunkohlentagebau Garzweiler 2 nach Grevenbroich in der Nähe von Neuss gemacht.

Wir hatten schon eine spannende Busfahrt und konnten die großen Türme der Kraftwerke von der Autobahn aus sehen. Als wir in Garzweiler ankamen, hat uns ein Mitarbeiter, Herr Schmidt, viel zum Thema Braunkohle erzählt und erklärt.

So erfuhren wir, dass der Schaufelradbagger, der die Kohle abbaut, der größte Bagger der Welt ist und 14.000 Tonnen wiegt. Er ist 90 Meter hoch und 240 Meter lang. In eine Schaufel passt ein Auto hinein. Der Schaufelradbagger kann 6km/h fahren. Für einen Neuanstrich des Baggers bräuchte man 40 Tonnen Farbe.

Auf einem Transportband wird die ganze Braunkohle weggefahren und auf einen Haufen gekippt. Das Transportband fährt 27km/h. Die Braunkohle ist in drei Flözen abgelagert (das sind Schichten der Braunkohle), die zusammen durchschnittlich 40 Meter stark sind. Die Kohle liegt zwischen rund 40 und höchstens 160 Metern tief unter der Erdoberfläche. Aus Braunkohle gewinnt man vor allem Strom in den nahe gelegenen Kraftwerken.

Von einem Aussichtspunkt konnten wir in die Grube gucken und den riesigen Bagger bewundern. Das war sehr spannend.

Am Ende waren wir noch alle auf dem Spielplatz und durften uns austoben. Bei dem Ausflug hatten wir viel Spaß und haben viel gelernt.“

Michael aus der 5a
„Endlich ist er da, der Tag der Exkursion“, sagte ich. Ich war schon sehr aufgeregt, obwohl wir noch nicht einmal im Bus waren. Natürlich habe ich meinen Ball mitgebracht, und dank ihm hatten wir alle was zu lachen, aber nicht dass ihr denkt, dass der Ball lustig aussieht, aber was passiert ist, erzähl ich euch später.

Wir fuhren als erstes ins Infocenter des Braunkohlewerks Garzweiler. Dort sprachen wir mit Herr Schmidt darüber, woraus man Energie machen kann und, und, und. Und dann ging es richtig los: wir sahen als erstes das Transportband, das 100km lang also 100.000m, das muss man sich mal vorstellen, wenn eine Runde um den Sportplatz 400m sind, dann wären das 250 Runden. Die Stromkabel sind sehr stabil und dick, ebenfalls sehr stabil und dick sind die Förderbänder. Mit der Zeit wurde es sehr staubig, beim Fotografieren hat das aber nicht gestört. Trocken ist die Braunkohle hellbraun. Wird sie aber nass, ist sie dunkelbraun. Wusstet ihr dass die Braunkohle halb aus Wasser besteht?

Ich erzähle euch jetzt mal was über den Schaufelradbagger: man braucht 50.000t Farbe für einen Schaufelradbagger zum Anstreichen, er hat 22.500 PS, PS bedeutet Pferdestärke und in so „eine“ Schaufel passt eine ganze Klasse und noch ein paar Leute.

Am Ende fuhren wir noch an den Spielplatz dort haben wir dann gegessen, natürlich auch gespielt
und jetzt kommen auf meinen Ball zurück.
Ein Mädchen aus der Klasse schoss den Ball in den See, ein Junge versuchte den Ball raus zu holen und nachdem der Ball draußen war, flog der Junge in den See und zwar mit dem ganzen Körper.

Als wir zurück zur Schule fuhren, musste er auf Tüten sitzen. Trotzdem waren wir alle glücklich.“

5x
rsg garzweiler13-2
K640_garzweiler5b
K640_garzweiler 2011-12 5c