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Gottesdienste am RSG

Ein Stimmungsvoller Weihnachtsgottesdienst
Unwiderstehlicher Geruch von Tannenzweigen steigt in unsere Nasen, als wir die weihnachtlich geschmückte Kirche betreten. Unser Blick richtet sich auf einen großen Adventskranz mit vier roten, leuchtenden Kerzen. Im Hintergrund macht der geschmückte Tannenbaum einen einladenden Eindruck. Während wir uns einen Platz suchen, erklingt leise das Lied “Du bist heilig, du bringst heil“ durch die hoch gewölbte Klosterkirche der Steyler Missionare und eine heimische Atmosphäre umgibt uns.
Die Musik wird jetzt lauter, reißt uns aus unserer Trance und wir stimmen das erste Lied an. „Von Schülern für Schüler“ ist das Motto, unter dem der nun folgende Teil des Weihnachts-gottesdienstes des Rhein-Sieg-Gymnasiums steht. Über eine kleine Leinwand flimmert ein von Schülern der Klasse 9 gedrehter Kurzfilm über die stressige Weihnachtszeit. Wir sind ganz schön nervös und aufgedreht, denn auch wir haben am Film mitgearbeitet. Eigentlich ist uns das gerade sehr peinlich, aber im Stillen denken wir uns, dass diese Zwischeneinlage den Gottesdienst etwas auflockert, denn nicht nur wir kugeln uns auf den Bänken, auch ein paar andere Leute schmunzeln.
Nach der Schriftlesung geht es weiter mit einem Krippenspiel der Klasse 7, das an einigen Stellen von einer Band begleitet wird. Anfangs etwas holprig, kommt die Aufführung letztendlich aber sehr gut an und wir müssen zugeben, dass wir uns das nicht getraut hätten. Noch überrascht und beeindruckt von so viel Selbstbewusstsein und Unerschrockenheit nehmen wir die Botschaft des Stückes wahr: Man solle Jesus, dem Christkind, all seine Sorgen, Lügen und Ängste schenken – nichts Materielles. Pater Davis, der den Gottesdienst leitet, unterstreicht dies noch einmal, indem er uns sagt, dass das Christkind seine Liebe jedem bedingungslos schenkt. Während der Gesang des Chores erneut die Kirche füllt, grübeln wir immer noch über die Worte des Paters und erkennen, dass sie wahr sind.
Nach den Fürbitten geschieht etwas Wunderbares in der Kirche: Jeder steht auf und bekommt eine Kerze in die Hand gedrückt und beginnt sich in den großen Kreis einzuordnen, der sich bildet. Die erste Kerze wird angezündet und im Nu verbreitet sich das Feuer, denn alle geben es an ihre Nachbarn weiter. Wir sind an der Reihe und schon brennen auch unsere Kerzen und wir spüren, dass wir dazu gehören zu dieser Gemeinschaft, die hier geschaffen wird. Als alle Kerzen brennen, fangen plötzlich zwei Geigen an zu spielen und erfüllen die Kirche mit Musik. Wir fühlen uns sicher, denn wir sind nicht alleine.
Nach Ende des Stückes verlassen die Besucher des Gottesdienstes langsam nacheinander die Halle. Dort erwartet sie schon der Chor, der den Gehenden ein letztes Mal zu singt. Wir haben damit ganz und gar nicht gerechnet und dennoch ruft es in uns abermals ein Gefühl der Glückseligkeit hervor.
Eva und Nathalie, Klasse 9.

Schuljahresabschluss-Gottesdienst

Zum ersten Mal wird am vorletzten Schultag ein Gottesdienst für die ganze Schulgemeinschaft gefeiert. Zu diesem ökumenischen Gottesdienst sind alle Schülerinnen und Schüler, alle Lehrerinnen und Lehrer, alle Mitarbeitenden und auch die Eltern herzlich eingeladen. Er findet am Donnerstag, dem 7. Juli, um 7:55 Uhr in der Steyler Klosterkirche in Sankt Augustin statt.

Der Gottesdienst, der von Schülerinnen und Schülern der Stufe 10 vorbereitet wurde, steht unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ Die Schulgemeinschaft selbst, in der jede und jeder seinen oder ihren Platz findet, steht also auch thematisch im Mittelpunkt des Gottesdienstes.

„Fürchte dich nicht!“ hieß dagegen die Botschaft des Gottesdienstes zum Abitur 2016, der am 23. Juni ebenfalls in der Steyler Kirche gefeiert wurde. Angelehnt war der Titel an das Lied „Not afraid“ des Rappers Eminem, der für das diesjährige Abimotto Pate stand. Auch dieser Gottesdienst, der von Pfarrerin Almut van Niekerk von der evangelischen und Pfarrer Gregor Platte von der katholischen Gemeinde geleitet wurde, lebte vor allem von der Vorbereitung durch engagierte Schülerinnen und Schüler.
Etwa vier Fünftel der Abiturienten und Abiturientinnen und ihre Familien nutzten die Möglichkeit, ihre Schulzeit mit einem gemeinsamen Gottesdienst zu beschließen und sich für ihre weitere Zukunft stärken und ermutigen zu lassen. Die Texte der Abiturientinnen machten deutlich, welche Sorgen und Ängste, aber auch welche Hoffnungen die jungen Menschen an diesem wichtigen Punkt ihres Lebens bewegen.
In einer symbolischen Handlung konnten die Abiturientinnen und Abiturienten eine dieser Sorgen in Gestalt eines Steins in der Kirche ablegen und bekamen dafür eine Feder geschenkt, um ihnen beschwingende Zuversicht mit auf den Weg zu geben.
Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturientinnen für ihren Weg hinaus ins Leben alles Gute und Gottes Segen!

Gottesdienst 2016
Astrid Sommerfeld und Ludger Lochthowe