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Literaturkurs – Hinweise zum schulinternen Curriculum

Terminierung des Literaturkurses in der Schülerlaufbahn
Die beiden Kurshalbjahre waren anfangs in der Jahrgangsstufe 13 angesetzt, liegen nun aber seit vielen Jahren in der Jahrgangsstufe 12. Mit Einsetzen von G8 ist findet der Literaturkurs in der Jahrgangsstufe Q1 statt.

Unterrichtszeit
Die Anzahl der Unterrichtstunden ist mit drei pro Woche angesetzt. Sie liegen geblockt am Nachmittag und zwar zur Zeit donnerstags 15.00 – 18.00 h. An diesem Nachmittag findet für den Jahrgang kein Sportkurs statt.
Die Wochenstundenzahl erhöht sich deutlich durch die zahlreichen Zusatzproben und Vorbereitungen gegen Ende des Schuljahres.

Grundlagen der Leistungsbeurteilung
Klausuren werden nicht geschrieben.
Während des gesamten auf die Aufführung ausgerichteten Projekts wird von den Teilnehmern erwartet, dass sie alle zweckdienlichen Kompetenzen einsetzen und stetig optimieren. Die Kursleitung beobachtet und bewertet Einsatz und Fortschritt auf allen relevanten Gebieten. Die meisten Schülerinnen und Schüler erkennen allerdings irgendwann, dass nicht die individuelle Zeugnisnote, sondern das gemeinsame Projekt im Vordergrund steht. Sie setzen sich auf allen Gebieten nach Kräften und mit Begeisterung ein, ohne noch nach den Punkten zu schielen, deren Anzahl eben deshalb automatisch wächst (Ich muss doch nicht auf die Bühne oder?).

Tradition Theater
Unsere Schüler und Schülerinnen erwarten als Kursteilnehmer wie als Teil des Publikums, dass der Literaturkurs in jedem Jahr ein Stück inszeniert. Wir sind uns bewusst, dass auch andere Produktionen möglich sind; Schreibwerkstatt, Video- und Ausstellungsprojekte wurden früher ebenfalls durchgeführt und an diese Möglichkeiten wird auch jedes Jahr bei der Vorstellung des Fachs erinnert. Doch ist die Tradition wohl etabliert. Literatur heißt am RSG Theater. Vielleicht können aber auch bei ausreichenden Meldezahlen wieder einmal parallele Kurse mit unterschiedlichen Programmen eingerichtet werden.

Richtlinienbezug
Die Ausführungen der Richtlinien zu Zielen und Bewertung im Bereich Theater liegen auch diesem schulinternen Fachcurriculum zu Grunde. Die spezifische Ausführung der Vorhaben ist durch langjährige Praxis gewachsen und immer neu an der Lerngruppe orientiert. Theatrale Übungen zu allen Bereichen spielen eine zentrale Rolle. Soziale Formen der Zusammenarbeit, Förderung der Teamfähigkeit bei gleichzeitiger Entfaltung der persönlichen Möglichkeiten sind nicht nur wichtige Ziele, sondern Voraussetzung des Erfolgs für Teilnehmer und Produktion.

Auswahl des Projekts
Nach der grundsätzlichen Entscheidung des Kurses für eine Theaterproduktion muss ein der Gruppe angemessenes Stück gefunden werden. Dazu müssen zunächst die theatralen Möglichkeiten der Gruppe in einer ausreichend langen Anlaufphase erkundet und entwickelt werden.
In dieser Zeit wird das Thema der Stückwahl häufiger zu besprechen sein, die Schülerinnen und Schüler sollen von Theatererfahrungen berichten, Vorschläge machen, Wünsche äußern. In den parallel laufenden theatralen Übungen kann auf die Vorschläge probeweise eingegangen werden, z.B. indem Übungseinheiten für eine vorgeschlagene Richtung wie etwa Musical eingesetzt werden.
Die schließliche Auswahl des Stücks soll den Fähigkeiten und Interessen der Teilnehmer gerecht werden, Vorschläge sollen in einer für die Schülerinnen und Schüler erkennbaren Weise berücksichtigt werden.

Allzeit-Jahresplan
Die genaue Terminierung einzelner Aktionen wechselt natürlich in Abhängigkeit von Schuljahresdauer, Schulterminen und von besonderen Anforderungen durch das spezifische Projekt.

Eine aktualisierter und konkretisierter Terminkalender für das jeweils laufende Jahr wird mit allen Teilnehmern rechtzeitig erarbeitet. Auch diese Fassung muss laufend à jour gehalten und den Erfordernissen angepasst werden.

Stücke

Ich muss doch nicht auf die Bühne oder?

Curriculum

Allzeitjahresplan